3 Tage in Quiberon
2018-06-01
Christoph M. Kaiser & Julian Maas
Colosseum Music Entertainment
Number of discs: 1
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Die Komponisten:

Christoph M. Kaiser (geb. 24.02.1964) begann mit 14 Jahren Gitarre zu spielen, gründete1988 die Band „The Jeremy Days“ in Hamburg als Songwriter und Bassist. Ab 1996 arbeitete er als Produzent für unterschiedlichste Bands und Labels in Deutschland, England und Irland und produzierte zunehmend auch Musik für Kinofilme (1996 Sexy Sadie,1999 Anatomie).

2000 komponierte er seine erste Filmmusik für Crazy von Hans-Christian Schmid (Deutscher Filmpreis in Silber) und schrieb seine ersten grösseren Orchester-Arrangements für das London Session Orchestra.

Julian Maas (geb. 9.03.1975) studierte Klavier und Komposition am königlichen Konservatorium in Brüssel. Nach Abschluss seines Studiums kehrte er nach Hamburg zurück und arbeitete dort als Songschreiber und Arrangeur (u.a. Roachford und Lamont Dozier). Ab 2000 widmete er sich zunehmend orchestraler Musik und produzierte als Komponist und Arrangeur u.a. mit dem Sizilianischen Staatsorchester und dem Filmorchester Babelsberg.

Seit 2003 arbeiten Kaiser und Maas an gemeinsamen Filmprojekten. Für ihre Musik zu dem Kinofilm Die kommenden Tage (Regie: Lars Kraume) gewannen sie 2010 den Preis der deutschen Filmkritik. Im Jahre 2015 wurden sie für ihre Musik zu dem Film Der Staat gegen Fritz Bauer (Regie: Lars Kraume) beim Günter Rohrbach Filmpreis ausgezeichnet und 2016 ebenfalls für Der Staat gegen Fritz Bauer in der Kategorie „Beste Musik“ für den deutschen Filmpreis nominiert; im selben Jahr erhielten sie dafür den Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusik.

Die Musik:

Das warme, melancholische, an Nouvelle Vague-Filme erinnernde Klavierthema des Scores wird in verschiedenen Variationen immer wieder aufgegriffen und setzt einen schönen Kontrapunkt zur Handlung Anfang der 1980er Jahre. Dazu haben Kaiser und Maas passende atmosphärische Musik für die unterschiedlichen Handlungsorte zwischen Bossa Nova, bretonischer und typischer französischer Popmusik der 80er Jahre sowie Cocktail- und 60s Balladen-Jazz geschrieben und mit den jeweils passenden Ensembles von Quartett bis Orchester, von Solostimme bis Streichergruppe sowie Sängerinnen und Sängern aus ihrem Umfeld aufgenommen. Abgerundet wird der berührende und in weiten Teilen ruhig fließende Score von einem neo-klassischen Stück in der Schlussszene.

Der Film:
1981 verbringt der Weltstar Romy Schneider (Marie Bäumer) drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) in dem kleinen bretonischen Kurort Quiberon, um sich dort vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig Ruhe zu gönnen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse willigt sie in ein Interview mit dem Stern-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) und dem Fotografen Robert Lebeck (Charly Hübner) ein. Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage andauerndes Katz- und Mausspiel zwischen dem Journalisten und der Ausnahmekünstlerin, das auch Robert Lebeck und Romys Freundin Hilde an ihre Grenzen bringt… Quelle: Prokino

Inspiriert von den beeindruckenden, sehr persönlichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die Robert Lebeck 1981 von Romy Schneider in Quiberon gelangen, erzählt die Regisseurin Emily Atef (Das Fremde in mirTöte mich) in 3 Tage in Quiberon von einem entscheidenden Ereignis in der letzten Lebensphase einer der berühmtesten deutschen und europäischen Schauspielerinnen. Atefs in schwarz-weiß gedrehtes Leinwandepos ist nicht nur das Porträt einer hochbegabten, sensiblen Frau in all ihrer Widersprüchlichkeit, sondern stellt ganz allgemein die Frage nach dem Spannungsverhältnis zwischen öffentlicher und privater Person.

3 Tage in Quiberon feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Der Film ist insgesamt 10 Mal für den Deutschen Filmpreis, der am 27.04. in Berlin vergeben wird, nominiert. Neben der Nominierung in der Kategorie „Beste Filmmusik“ bekam 3 Tage in Quiberon unter anderem Nominierungen in den Kategorien „Bester Film“, „Beste weibliche Hauptrolle“, „Beste Regie“ und „Beste Kamera“.

 

Track Track Titles  Time Artist Composer
1 3 Tage in Quiberon 00:01:49 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
2 A Lifelong Saturday 00:02:16 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
3 Le Cocktail du Lundi 00:02:16 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
4 Zur Fischerkneipe 00:00:45 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
5 Le Monde Autour 00:03:03 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
6 Le Biniou 00:03:22 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
7 Ein Spaziergang am Meer 00:01:37 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
8 Vor dem Interview 00:02:05 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
9 Jeder für sich 00:03:37 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
10 Reflektionen 00:01:24 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
11 Un Cognac s’il vous plaît 00:02:23 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
12 Vous êtes seule? 00:02:26 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
13 Butterfly 00:01:04 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
14 Romy ist verschwunden 00:01:49 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
15 Fotos auf den Felsen 00:02:49 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
16 Abschied von Quiberon 00:01:28 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
17 Heimkehr 00:00:57 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
18 Und das wird immer so bleiben 00:02:12 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas
19 3 Tage in Quiberon (Abspann) 00:03:37 Christoph M. Kaiser, Julian Maas Christoph M. Kaiser, Julian Maas

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